Filmografien

THOMAS ARSLAN | BUCH UND REGIE

Geboren 1962 in Braunschweig. Nach Beginn des Germanistikstudiums und verschiedenen Filmpraktika von 1986-1992 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, seitdem als Drehbuchautor und Filmemacher tätig. Thomas Arslans viel beachtetem Debüt MACH DIE MUSIK LEiSER (1994, Panorama der Berlinale) folgten GESCHWISTER (2006, Filmfestival Max Ophüls Preis) und DEALER (1999), der im Forum der internationalen Filmfestspiele Berlin aufgeführt und dort mit dem Preis der internationalen Filmkritik und der internationalen ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde. Zu seinen weiteren Filmen zählen DER SCHÖNE TAG (2001, Forum der Berlinale), der Dokumentarfilm AUS DER FERNE (2005, Forum der Berlinale), FERIEN (2007, Panorama der Berlinale) und zuletzt IM SCHATTEN (2009, Forum der Berlinale). Seit 2007 hat Thomas Arslan die Professur für narrativen Film an der Universität der Künste Berlin inne.

PATRICK ORTH | KAMERA

Geboren 1968 in Karlsruhe. Studium an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste, Fachbereich Spielfilm. 1999 wurde sein Kurzfilm LOVE (Kamera und Co-Regie mit Henrike Goetz) mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr begann seine Zusammenarbeit mit Ulrich Köhler, mit dem er als Kameramann u.a. die Filme BUNGALOW (2002), MONTAG KOMMEN DIE FENSTER (2006) und SCHLAFKRANKHEIT (2011) machte. Zu seinen weiteren Arbeiten als Kameramann zählen KLEINE FREIHEIT (2003, R: Yüksel Yavuz), SOMMER 04 (2006, R: Stefan Krohmer), KARGER (2007, R: Elke Hauck) und Ayse Polats EN GARDE (2004) und LUKS GLÜCK (2010).

BETTINA BÖHLER | MONTAGE

Geboren 1960 in Freiburg. Seit 1979 Schnittassistenzen, 1985 Montage von Dani Levys DU MICH AUCH. Seitdem arbeitete sie u.a. zusammen mit Michael Klier (u.a. OSTKREUZ, FARLAND), Oskar Röhler (LULU UND JIMI, JUD SÜß), Valeska Grisebach (SEHNSUCHT), Angela Schanelec (u.a. PLÄTZE IN STÄDTEN, MEIN LANGSAMES LEBEN, MARSEILLE), Angelina Maccarone (u.a. FREMDE HAUT, VERFOLGT, THE LOOK) und Margarethe von Trotta (HANNAH ARENDT). Ihre langjährige Zusammenarbeit mit Christian Petzold umfasst u.a. CUBA LIBRE, DIE INNERE SICHERHEIT, GESPENSTER, YELLA, JERICHOW und BARBARA. Bettina Böhler wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Schnitt-Preis 2000 und dem Preis der Deutschen Filmkritik FÜR DIE INNERE SICHERHEIT, dem Femina-Filmpreis der Berlinale 2007 für YELLA sowie dem Bremer Filmpreis.

NINA HOSS | EMILY MEYER

Geboren 1975 in Stuttgart. Noch während ihres Schauspielstudiums an der Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst in Berlin feierte sie mit der Titelrolle in Bernd Eichingers DAS MÄDCHEN ROSEMARiE ihren Durchbruch und zählt seitdem zu den renommiertesten Theater- und Film-Schauspielerinnen in Deutschland. Nina Hoss wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring, dem Bayerischen Filmpreis 2006 für DIE WEISSE MASSAI (Regie: Hermine Huntgeburth), dem Preis für Schauspielkunst 2008 und dem Bremer Filmpreis 2009. Mit Christian Petzold drehte sie TOTER MANN (2003), WOLFSBURG (2005), YELLA (2007, Silberner Bär der Berlinale und Deutscher Filmpreis als beste Schauspielerin), JERICHOW (2010) und BARBARA (2012, nominiert zum Europäischen Filmpreis). Zu ihren weiteren Filmen zählen ELEMENTARTEILCHEN (2006, R: Oskar Roehler), ANONYMA (2008, R: Max Färberböck) und aktuell A MOST WANTED MAN (R: Anton Corbijn).

MARKO MANDIĆ | CARL BOEHMER

Geboren 1974 im slowenischen Slovenj Gradec. Ausbildung an der Akademie für Film und Theater in Ljubljana sowie am Lee Strasberg Institute in New York, seit 1995 zahlreiche Arbeiten für Theater und Film. Zu seinen Filmrollen zählen EXPRESS, EXPRESS (1996, R: Igor Sterk), BARABE! (2001, R: Miran Zupanic), und LANDSCHAFT NO. 2 (2008, R: Vinko Möderndorfer). Marko Mandić wurde u.a. viermal mit dem Borstnik-Preis als bester Theaterschauspieler Sloweniens ausgezeichnet. In Deutschland war er zu sehen in den mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten ZIVILCOURAGE (2008, R: Dror Zahavi) und IM ANGESICHT DES VERBRECHENS (2010, R: Dominik Graf).

LARS RUDOLPH | ROSSMANN

Geboren 1966 in Wittmund. Schauspielausbildung u.a. bei Susan Batson und Keith Johnstone. Lars Rudolphs Filmografie umfasst u.a. EDGAR (1997, R: Karsten Laske), NOT A LOVE SONG (1998, R: Jan Ralske), DIE SIEBTELBAUERN (1998, R: Stefan Ruzowitzky), Tom Tykwers LOLA RENNT (1998) und DER KRIEGER UND DIE KAISERIN (1999, nominiert zum Deutschen Filmpreis), WERCKMEiSTER HARMONIAK
(2000, R: Béla Tarr), DIE UNBERÜHRBARE (2000, R: Oskar Roehler), Fatih Akins AUF DER ANDEREN SEITE (2006) und SOUL KITCHEN (2010) sowie FAUST (2009, R: Alexander Sokurov).

UWE BOHM | GUSTAV MÜLLER

Geboren 1962 in Hamburg. Bereits 1975 hatte Uwe Bohm seine erste Rolle in NORDSEE IST MORDSEE von Hark Bohm, es folgten u.a. MORITZ, LIEBER MORITZ (1977) und YASEMiN (1987, Bayerischer Filmpreis). Seit 1987 langjährige Zusammenarbeit mit Peter Zadek, zuletzt 2004 in der Titelrolle von PEER GYNT am Berliner Ensemble, für die er mit dem Herald Angel Award ausgezeichnet wurde. Zu seinen Filmen zählen VAYA CON DIOS (2000, R: Zoltan Spiradelli), MEIN BESTER FEIND (2009, R: Wolfgang Murnberger) und DER PERFEKTE MANN (2011, R: Vanessa Jopp). Mit Thomas Arslan arbeitete er bereits bei FERIEN (2007) und IM SCHATTEN (2010) zusammen.

PETER KURTH | WILHELM LASER

Geboren 1957 in Güstrow, Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Rostock. Theaterengagements seit 1981, u.a. im Schauspiel Leipzig, dem Thalia Theater Hamburg und seit 2006 am Maxim Gorki Theater in Berlin. Zu seinen Kinofilmen zählen GOOD BYE, LENIN (2001, R: Wolfgang Becker), NORTHERN STAR (2002, R. Felix Radau), DER BOXER UND DiE FRISEUSE (R: Hermine Huntgeburth), GESPENSTER (2004, R: Christian Petzold), WHISKY MIT WODKA (2007, R: Andreas Dresen) und ZWÖLF METER OHNE KOPF (2009, R: Sven Taddicken). Mit Thomas Arslan arbeitete er bereits bei IM SCHATTEN zusammen.

ROSA ENSKAT | MARIA DIETZ

Geboren 1967 in Neubrandenburg. Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, seit den 90er Jahren zahlreiche Engagements, u.a. in Berlin, Dresden, Hamburg, Zürich und Salzburg. Im Kino war Rosa Enskat u.a. zu sehen in SEPTEMBER (2002, R: Max Färberböck), FARLAND (2002, R: Michael Klier), GESPENSTER (2004, R: Christian Petzold), MEINE SCHÖNE BESCHERUNG (2007, R: Vanessa Jopp), DIE FREMDE (2009, R: Feo Aladag), DIE KRIEGERIN (2010, R: David Wnendt), HUCK FiNN (2012, R: Hermine Huntgeburth) und BARBARA (2012, R: Christian Petzold).

WOLFGANG PACKHÄUSER | OTTO DIETZ

Geboren 1951. Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien, langjähriges Ensemble-Mitglied am Stadttheater Dortmund und am Staatstheater Wiesbaden. Zu seinen Filmen zählen DUNKLE TAGE (1998, R: Margarethe von Trotta), WEIL ICH GUT BIN (2001, R: Miguel Alexandre), DAS VERLANGEN (2002, R: Ian Dilthey), DER BLAUE AFFE (2005, R: Carsten Unger), KAHLSCHLAG (2006, R: Patrick Tauss), JAKOBS BRUDER (2007, R: Daniel Walta) und DIE PÄPSTIN (2009, R: Sönke Wortmann).